„The Voice of Germany“ demnächst in Braunschweig – Szene38
14. November 2019
Konzert-Tipps

„The Voice of Germany“ demnächst in Braunschweig

Die Songs der Fernseh-Castingshow erobern die Musik-Downloads – Anfang Dezember live in der Stadthalle

Kritische Jury: Mark Forster, Alice Merton, Sido und Rea Garvey. Foto: ProSieben/Sat.1/André Kowalski

Anika Loffhagen aus Bortfeld bei Braunschweig hat es bei „The Voice of Germany 2019“ leider nicht in die Liveshows geschafft. Dagegen kam Claudia Emmanuela Santoso aus München ins Finale – und gewann die diesjährige Staffel.

Ein Fünftel der Top-50-Musik-Downloads: Songs mit „The Voice“-Bezug

Doch als Sieger können sich im Prinzip alle Beteiligten der beliebten Fernseh-Castingshow fühlen: Ein Fünftel der Top-50-Musik-Downloads vom Wochenende waren Songs mit „The Voice“-Bezug, wie eine Sonderauswertung von GfK Entertainment zeigt. Neben „Castles“ (Rang sieben) von Freya Ridings, das die Britin am Sonntag gemeinsam mit Santoso performte, kamen insbesondere die von Freschta Akbarzada vorgetragenen Lieder gut an: „Meine 3 Minuten“ (mit Coach Sido) rangiert auf fünf, die Originalversion des zusammen mit Dua Lipa gesungenen „Don’t Start Now“ auf acht.

Coach Mark Forster zeigte beim diesjährigen Finale große Emotionen

Der mehrfache „The Voice of Germany“-Juror Mark Forster zeigte nicht nur beim diesjährigen Finale große Emotionen, sondern könnte auch beim Blick auf die Download-Trends ein paar Freudentränen vergießen: Er ist mit dem eigenen Titel „194 Länder“ (drei) sowie als Unterstützung für seine Kandidatin Fidi Steinbeck („Warte mal“, 13) gleich doppelt dabei. Die restlichen Finalteilnehmer Erwin Kintop, Lucas Rieger und Claudia Emmanuela Santoso platzieren sich mit ihren zum Teil erst spät am Abend dargebotenen Beiträgen „How Bout You“ (feat. Rea Garvey), „Unlove“ (feat. Nico Santos) und „Goodbye“ (feat. Alice Merton) ebenfalls in der Top 50.

Anika Loffhagen aus Bortfeld bei Braunschweig sang die Ballade „I Don’t Believe You“ von Pink. Ihr Coach Mark Forster und die Jury glaubten nicht mehr an sie. Anika kam nicht ins Halbfinale. Foto: ProSieben/Sat.1/André Kowalski

„The Voice of Germany“ live in Braunschweig

Ob die „The Voice“-Teilnehmer am Freitag den Einstieg in die Offiziellen Deutschen Charts schaffen, die neben Downloads auch die Musik-Streams und physische Produkte berücksichtigen, wird sich nach Abschluss der kompletten Verkaufswoche zeigen.
„The Voice of Germany –  Live in Concert 2019“ kann man am Freitag, 6. Dezember 2019, 19:30 Uhr, in der Stadthalle Braunschweig erleben. Auf der Bühne stehen die besten vier Talente sowie die zwei Wildcard-Gewinner zusammen mit einer Live-Band.

 

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