„No Borders“: Flüchtlings-Solidaritätskonzert in Brunsviga

Engagiert sich schon seit Jahren im Rahmen von Workshops gegen Gewalt: Rapper Spax. Am Donnerstag ist er bei "No Borders" dabei. Foto: privat / oh.

Die Flüchtlingsthematik dominiert die Medien, viele Diskussionen und Veranstaltungen. Vielen Herausforderungen stehen einige Lösungen gegenüber – deutlich wird dabei auch: Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist ungebrochen groß. Auch die regionale Musikszene engagiert sich auf unterschiedlichen Wegen. Am Donnerstag (15. Oktober) wird zum „No Borders“-Konzertabend in die Brunsviga geladen.

Mit dabei ist etwa der Braunschweiger Indie-Rapper Jonny S, der mit seiner Band (The Gang) derzeit nahezu wöchentlich mit Auftritten seinen Fankreis erweitert. Mit seiner Crowdfundingkampagne zum neuen Album „Tattoo“ machte er schon bundesweit auf sich aufmerksam. Ebenso im Rap zu Hause ist Spax. Der zurzeit in Hannover lebende Musiker wurde mit seinen Freestyle-Künsten schon früh über die Landesgrenzen hinaus beliebt, auch seine Zusammenarbeit mit MC Rene sowie sein Engagement im Bereich Breakdance ist den Braunschweigern sehr wohl bekannt: Er ist stets Host der „Battle of the Year“, die am 24. Oktober zum letzten Mal in die Volkswagen Halle lädt. In der Brunsviga hat er DJ KidCut im Gepäck.

Jazz, Pop und Soul spielt das Rafael & Alejandro Quartett – ihren ersten Auftritt hat die Rock-Kombo Lofia. Eine Mischung aus Funk und Soul bringen Das vorläufige Synonym & The Welcomes auf die Bühne, Rock-Coversongs spielen die Generationz. Indie-Pop und Folk gibt es von Das maskierte Wunder um Wolfgang Herbst.

Die Musiker Ralf Heuer, Marc Figge, Carsten Neugebauer und Wolfgang Herbst sind als Das maskierte Wunder in der Brunsviga dabei. Foto: Veranstalter / oh.
Die Musiker Ralf Heuer, Marc Figge, Carsten Neugebauer und Wolfgang Herbst sind als Das maskierte Wunder in der Brunsviga dabei. Foto: Veranstalter / oh.

„Wir haben uns ganz bewusst entschieden ein breites Spektrum bei der Musik aufzustellen, um möglichst viele Menschen anzusprechen und zu begeistern. Als Highlight möchten wir gerne den Flüchtlingen im Rahmen eines kurzen Gastauftrittes selbst eine Bühne bieten“, erklären die beiden Initiatoren David Radloff und Ricardo Santos Alves.

Der Eintritt zu „No Borders – Musik öffnet Grenzen“ ist frei – Spenden werden erbeten. Übergeben werden sie jeweils in gleichen Teilen an Amnesty International und das Projekt „Sea-Watch“. Beginn ist um 18:30 Uhr.


 „No Borders“-Trailer

 

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