„Hell Yeah“: Zebrahead kommen mit Punkrock nach Braunschweig

Der Beastie Boys-, Blink 182-, GreenDay-Support aus Orange County rockt das Westand

„Blood, Sweat & Beers“: Das Markenzeichen von Zebrahead ist treibender, melodiös-kraftvoller Pop-Punk und viel Humor. Foto: Undercover

Iros, Tattoos, Turnschuhe, T-Shirts – Zebrahead, die 1996 in La Habra, Orange County, USA, sind eine Punkrock-Crew wie aus dem Bilderbuch.

Inspirationen von den Descendents bis A Tribe Called Quest

Im Jahr 1996 unweit des Millionen-Molochs Los Angeles entstanden, hat sich die dynamische Truppe um Frontmann Ali Tabatabaee, beständig nach oben gerockt. Ihre Vorbilder waren einst Punkrock-Kapellen wie die Descendents und Green Day, aber auch Rap-Heroes wie N.W.A. oder A Tribe Called Quest. Songs wie „Playmate Of The Year“ oder die EP „Stupid Fat Americans“ untermauern den Status der Band zwischen überbordenden Spaß, Selbstbestimmung und Gesellschaftskritik.

Melodiöser und kraftvoller Pop-Punk

Zebrahead mixen in ihren Songs melodiös-kraftvollen Pop-Punk mit zuweilen aggressiven Rap-Einlagen und untersetzten insbesondere ihre älteren Songs zusätzlich mit etwas Funk. Dabei hat sich der musikalische Stil von Album zu Album weiterentwickelt. Mal liegt der Fokus auf Pop-Punk mit Einflüssen der 1990er-Jahre, mal auf raue Rap-Passagen. Ihren Style brachte die Band bereits auf der Vans Warped Tour auf die Bühne. Dazu spielten die Jungs unter anderem aber auch beim Hurricane/Southside 2012. Einer der größten Triumphe: Auftritte vor rund 50.000 Zuschauern im Chiba Marine Stadium von Tokio am im Jahr 2006.

Live sind Zebrahead mit ihren energiegeladenen Auftritten immer eine sichere Sache. Auf Tour waren sie schon mit einigen musikalischen Kollegen. Dazu gehören The Offspring, Less Than Jake, Day, Beastie Boys, Simple Plan, Blink 182 und Sugar Ray. Am Sonntag, 15. Dezember 2019, 20:00 Uhr, kann man Zebrahead erstmals im Westand Braunschweig erleben.

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