Covenant, schwedischer Dark-Electro-Top-Act, tritt Ende März in Braunschweig auf – Szene38
22. Januar 2020
Konzert-Tipps

Covenant, schwedischer Dark-Electro-Top-Act, tritt Ende März in Braunschweig auf

Fans von Depeche Mode, Wolfsheim & Co. können sich im Lokpark auch auf den Support Torul aus Slowenien freuen

Dunkel und atmosphärisch: Covenant widmen sich seit dem Jahr 1986 der elektronischen Musik in ihren vielen funkelnden Facetten. Foto: Frank Machalowski

Im Jahr 1986 gründete sich in Helsingborg, Schweden das Trio Covenant. Ihr Sound: Unterkühlte, pumpende und melodische Elektronik.

Im Jahr 2011 zuletzt live in Braunschweig

Von den Bandgründern Joakim Montelius, Eskil Simonsson und Clas Nachmanson sind heute noch die beiden erstgenannten dabei – und die kommen mit musikalischer Unterstützung im Rahmen ihrer „Fieldworks Tour 2“ live nach Braunschweig. Und das nach fast zehnjähriger Abstinenz. Im Jahr 2011 konnte man Covenant bis dato zum letzten Mal in unserer Region in der Meier Music Hall erleben.

EBM, Elektro und Future Pop

Covenant erspielten sich über die Jahrzehnte eine treue, weltweite Fangemeinde. Ursprünglich im EBM- und Dark-Elektro-Umfeld beheimatet, entwickelte sich die Band mit ihren zuletzt veröffentlichten Werken in Richtung Future Pop. Musikalische Anleihen aus Trip-Hop, Ambient, Dance und sogar Drum and Bass finden sich ebenfalls in ihren Songs. Als „Popmusic with an edge” bezeichnen die Schweden ihren Sound.

Mit vielen Alben in den deutschen Charts

Mit verschiedenen Alben wie „Northern Light“ (2002), „Skyshaper“ (2006), „Modern Ruin“ (2011) „Leaving Babylon“ (2013) und The Blinding Dark“ (2016) konnten sich Covenant unter anderem auch in den deutschen Charts platzieren.

„Northern Light“ wurde mit Rammstein-Produzent umgesetzt

Den musikalischen Facettenreichtum der Band spiegelt beispielsweise das starke Album „Northern Light“ wieder. Dieses wurde zusammen mit Produzent Jacob Hellner (Rammstein/Clawfinger) umgesetzt. Es enthält elf eingängige, elektronische, filigran ausgearbeitete Songs mit der prägnanten Stimme von Eskil Simonsson. Neben technoiden, beatbetonten Stücken wie dem Opener „Monochrome“, der treibenden Single „Call The Ships To Port“ oder „We Stand Alone“ sind darauf auch introvertierte Popsongs zu hören. Die pulsierende Single „Bullet“ zitiert im Video visuell die Kraftwerk-Roboter und viele Science-Fiction-Streifen. Musikalisch könnte der Song auch von Depeche Mode stammen. Doch Dave Gahan & Co. haben das Hit-Schreiben ja  leider seit langem verlernt. So sei deren Fans Covenant aufs wärmste empfohlen. Aber auch allen anderen Musikliebhabern von Bands wie Mesh, VNV Nation, Wolfsheim & Co.

Im Vorprogramm: Torul – Electro-Pop aus Slowenien

Im Vorprogramm von Covenant in Braunschweig treten Torul auf. Eine ebenfalls empfehlenswerte slowenische Electro-Pop-Band, um Gründer, Sänger und Namensgeber Torul Torulsson auf. Auch deren aktuelle Single „Ausverkauft“ könnte von Depeche Mode sein, wenn die mal wieder die Gitarren weg lassen würden. Das tolle Electro-Doppelpack Covenant und Torul kann man am Samstag 28. März 2020, 20:00 Uhr, im Lokpark Braunschweig erleben.
Tickets gibt es hier: https://www.konzertkasse.de/covenant-fieldworks-tour-2-tickets/p555778.html?ReferrerID=98&SubReferrer=szene38.de

Auch interessant