Christian Steiffen in Wolfsburg – Szene38
12. April 2016
Konzert-Tipps

Christian Steiffen in Wolfsburg

Im April ist der Künstler im Hallenbad zu sehen und seine Lieder über sich und die Welt zu hören

Und wenn er sagt: "Ich fühl ' mich Disco!", dann tut er es auch. Foto: Hallenbad Wolfsburg / oh.

Christian Steiffen ist der Künstler, der in seinen Texten oft schonungslos ist – auch sich selbst gegenüber. Am Donnerstag, den 14. April, gibt es im Hallenbad Wolfsburg Hymnen wie „Ich hab‘ die ganze Nacht von mir geträumt“, „Sexualverkehr“ und „Eine Flasche Bier“ zu hören.

Auf der Bühne sucht Christian Steiffen, der gerade sein neues Album „Ferien vom Rock’n’Roll“ veröffentlicht hat, die intensive Beziehung zu seinen Zuhörern. Gerade in der Interaktion mit dem Publikum, die stets spontan ist, liegt eine seiner Stärken, ausverkaufte Konzerte geben ihm Recht. Er ist wie ein guter Freund, der mit einem offen und ehrlich die Themen bespricht, die alle bewegen: Liebe, Sexualität, Jesus und Drogen.

Geboren und aufgewachsen im Schatten des Stahlwerkes in Georgsmarienhütte bei Osnabrück, verbrachte er seine früheste Kindheit im Partykeller seiner Eltern und so entdeckte das Arbeiterkind mit österreich-ungarischen Wurzeln schon früh seine Liebe zur Musik. In der zweiten Klasse küsste er zum ersten Mal ein Mädchen und bekam einen Kaugummi dafür. Seitdem ist die Liebe sein ständiger Wegbegleiter. Kurz darauf begann er, Gitarre zu spielen und kleidete fortan seine Gedanken in Liedern. Über Jahre hinweg schrieb das Ausnahmetalent zurückgezogen und nur für sich allein. Heute entstehen Christians Werke in enger Zusammenarbeit mit Dr. Martin Haseland, musikalisches Multitalent und Leiter des Haseland Orchesters. Gemeinsam komponieren, produzieren und arrangieren sie. Einen Eindruck von der Musik kann man sich auf YouTube machen. Weitere Details gibt es auf seiner Website.

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