Boogie-Woogie-Blues-Clash

Im Kultbahnhof in Gifhorn spielen internationale Bands

Die US-Band Modern Earl stand schon mit Molly Hatchet und Bob Geldof auf der Bühne. Foto: Veranstalter / oh

New York, Berlin und Bielefeld – aus diesen Städten kommen die Bands, die im Oktober im Kultbahnhof Gifhorn zu sehen sein werden. Von lockerem Blues über handfesten Rock bis hin zu Country-Musik aus erster Hand holen die drei Erfolgs-Truppen u.a. den Sound der Roaring Twenties in die Region und überzeugen mit vielschichtigen eigenen Kreationen.

Lebensgefühl Jazz

Den Auftakt macht das deutsch-niederländische Boogie-, Blues- und Jazz-Trio Boogielicious. Sie lassen die populäre Musik der 20iger, 30iger und 40iger Jahre aufleben und haben bereits ihr viertes Album veröffentlicht. Gestartet sind sie im Jahr 2007: Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) waren zunächst als Duo unterwegs, bevor sich die Truppe mit Bertram Bechers an der Blues-Harmonika vervollständigte. Sie stehen für handgemachte Musik und ihren unverfälschten, bodenständigen Sound, der neben Jazz-Veteranen und Alt-Rock‘n‘Rollern auch junge Fans begeistert.

Die enorme Spielfreude der Band springt nicht nur bei ihren zahlreichen
erfolgreichen Konzerten in Deutschland, sondern auch in Frankreich, der Niederlande, der Schweiz, Belgien, England und Portugal auf das Publikum über. Bevor die Band weiter durch Deutschland tourt, spielt sie am 8. Oktober um 20 h live in Gifhorn.

Auf der Bühne mit Molly Hatchet und Bob Geldof

International geht‘s auch weiter: Modern Earl ist eine weitgereiste Southern Rock-Band aus den USA, die ihrer Musik viel Bluegrass, Psychodelic Rock und Country beimischt.

Frontman Christopher „Earl“ Hudson gründete die Band vor acht Jahren in New York und die vier Musiker sind seither nonstop in Europa auf Tour. Zusammen mit Ethan Schaffner (Gitarre, Gesang), Ben Hunt (Bass und Gesang) und Dan Telander (Schlagzeug) bringt das energiegeladene Quartett dreistimmige Harmonien auf die Bühne. Ihr Musikstil ist beeinflusst von Led Zeppelin, The Allman Brothers, Merle Haggard, Stevie Wonder und den Sex Pistols. Die Band teilte sich u. a. bereits Bühnen mit Rock-Größen wie Asia, Bob Geldof, Molly Hatchet und Countrystar LeAnne Rimes.

Nach knapp 700 Shows war Modern Earl dieses Jahr mit ihrer European Tour 2016 auf vielen europäischen Festivals zu sehen. Im Kultbahnhof kann man sie am 15. Oktober um 20 h erleben.

Entertainment und Acoustic Blues

Einen Tag später, am 16. Oktober um 17 Uhr, geht‘s mit den Slide Riders weiter. Acoustic Rockin’ Blues erster Güte bringen die Berliner Musiker Michael Blochel und Andreas Krambach auf die Bühne. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 lassen sich die beiden von Robert Johnson, Muddy Waters, J.J. Cale, Keb`Mo` u.v.a. inspirieren. Bei den selbst komponierten Stücken kommen von Akustik- und Resonatorgitarren über Mundharmonikas und wechselseitige Stimmen vielfältige Instrumente zum Einsatz.

Weitere Infos und Konzertickets gibt es auf der Seite des Kultbahnhofs Gifhorn.

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