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Wirtshaus mit neuem Nachbar: District Bar eröffnete am Ziegenmarkt

In historischem Ambiente ist die neue Bar District entstanden. Foto: Falk-Martin Drescher.

Ohne großartigen Wirbel eröffnete im Oktober unmittelbar an das Wirtshaus grenzend das District. In historisches Ambiente sind dabei einige moderne Elemente eingeflossen.

Einigen wird der Standort, am Ziegenmarkt 2, noch als Jeffersons Teeladen in Erinnerung sein. Was viele nicht mehr wissen: Bis in das Jahr 1940 hinein hatte dort eine Schlachterei ihren Sitz, danach ein Museum für schwere Musikinstrumente. Einige Monate wurde zuletzt umgebaut, renoviert und restauriert, bis im Oktober schließlich das neue Konzept aus Bar und Restaurant eröffnen konnte. Das District hat einen neuen, direkten Zugang zum Wirtshaus. Natürlich nicht ohne Grund: „Im Wirtshaus gab es viele Gäste, die im Anschluss noch etwas in einer Location mit Barcharakter trinken wollten“, so Cataldo Principale. Der Gastronom ist zugleich auch Inhaber des Wirtshauses, wollte mit der neuen Bar neue Synergieeffekte schaffen.

Eigentlich sollte es schon früher mit dem District losgehen, doch: „Wir haben einige Denkmalschutzauflagen. Auch durch die besondere Bauweise des Objekts war die Renovierung sehr aufwendig.“ Nun dürfen sich die Gäste im District auf mediterran angehauchte Speisen – insgesamt eine internationale Küche freuen. „Ob italienisch, spanisch, französisch oder auch mexikanisch – wir führen einige Stile zusammen.“ Konkret gibt es etwa unterschiedliche Pasta-Angebote und Paella-Gerichte. „Auch für den kleinen Geldbeutel“, so Principale. Rund 50 Sitzplätze hat das District, mit dem Wirtshaus zusammen sind es sogar mehr als 200. Die Gäste der Bar können sich auf Wunsch übrigens auch Speisen aus dem Wirtshaus bestellen. Auf der Getränkekarte stehen Cocktails, gängige Weine, Bier und vieles mehr.

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Mehrere hundert Jahre alt ist die freigelegte Fachwerkwand. Damit sie erhalten bleibt wurde sie speziell bearbeitet. Foto: Falk-Martin Drescher.

In ein historisches Ambiente – unter anderem wurde eine Fachwerkwand aus dem 17. Jahrhundert freigelegt – wurden hier moderne Elemente eingesetzt. Die Theke ist eine Eichenholz-Sonderanfertigung, auf dem Gang zwischen District und Wirtshaus wurde ein alter, tiefer Brunnen freigelegt und kann über eine dicke Glasscheibe begutachtet werden. Eine Fußbodenheizung ist ebenso in die Bar integriert wurden.

„Während das Wirtshaus klassisch bayrisch ausgerichtet ist, geht es im District reichlich südländisch zu“, so der Inhaber. In der Zukunft sind Aktivitäten wie After-Work-Partys und Cocktailabende angedacht, auch ist das District für geschlossene Gesellschaften anmietbar. Geöffnet ist die Bar täglich von 11:30 Uhr bis 23 Uhr, freitags und samstags von 11:30 Uhr bis 2 Uhr. Weitere Infos: www.facebook.com/districtbs.

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