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Stadtpark-Restaurant schließt! Finale Verhandlungsphase mit Lars Nussbaum eingeleitet!

Das Stadtparkrestaurant, heute bekannt unter dem Namen „Prinz Albrecht“ ist eines der traditionellsten Restaurants in Braunschweig. Direkt am Prinzenpark gelegen, mit herrlicher Biergartenanlage und alter Architektur.

Nun wird es nach nur zwei Jahren wieder schließen. Mieter Andreas Köhler wurde gekündigt,  er packt seine Sachen und  verkauft am 23. März das übriggebliebene Interieur an interessierte Kunden. Dann ist Ende März endgültig Schluss.

Doch was wird aus dem beliebten Räumlichkeiten und dem Treffpunkt für die Menschen im östlichen Ringgebiet.

Verhandlungen mit Lars Nussbaum in finaler Phase

Heißester Kandidat auf die Nachfolge im Stadtpark ist „Tresor“ und „Wahre Liebe“-Betreiber Lars Nussbaum. Die Verhandlungen gehen bereits in die heiße, vielmehr in die finale Phase.

„Die Verhandlungen für das geplante Wirtshaus im Stadtpark, mit mir als neuem Unterpächter, sind in der finalen Phase. Durch die Konstellation von Eigentümer, Mieter, Pächter und Unterpächter ist die Informationskette ein wenig länger, stellt jedoch kein Problem für mich dar. Hier lernt man sich einfach schon mal besser kennen“, erklärt Nussbaum den Prozess.

Doch wie geht es weiter. Vor zwei Jahren und der ersten Vorfreude auf die Eröffnung nach langer Zeit, zeigten sich die Besucher etwas enttäuscht. Service und Preise wurden kritisiert und ein vielgewünschter Treffpunkt für die Bewohner des Quartiers wurde vermisst. Dies soll anders werden.

„Das Wirtshaus im Stadtpark soll nicht einfach ein Restaurant werden. Es soll wieder das werden was es einmal war. Ein kultureller Anlaufpunkt für Braunschweig, der auch seinem Wohnumfeld gerecht wird“, deutet Lars Nussbaum seine Pläne. „Hier leben viele Menschen aus der Kunst und Kulturszene. Dieser Sozio-Kultur sollte vor der eigenen Haustür wieder ein Zuhause gegeben werden.“

In vielen Gesprächen mit seinen Gästen in den bestehenden Gastronomien um den „Tresor am Bankplatz“ oder das Stadionrestaurant „Wahre Liebe“ konnte Nussbaum hilfreichen Zuspruch für das Projekt Stadtpark bekommen.

„Es zeigt sich wie groß das Interesse an einem Wirtshaus im Stadtpark ist. Viele meiner bisherigen Gäste kommen aus dem Bereich des Östlichen Ringgebietes und wünschen sich einen Platz zum Wohlfühlen. Für Ihre Kinder, für Freunde und Familie, aber auch für zum Austausch. Die Braunschweiger meiner Elterngeneration sowie die der Großelterngeneration fühlen sich im Stadtparkrestaurant zurück in die Zeit versetzt, in der sie als Kinder das Östliche Ringgebiet und deren Parks erkundet hatten und mit ihren Eltern dort Essen waren und gefeiert haben.“

Parallel zu den Verhandlungen ist Nussbaum in engem Kontakt mit dem direkten Wohnumfeld. „Ohne das Einbeziehen der Nachbarn und des Ortsrates „Östliches Ringgebiet“ in die Planungsphase, würde die zukünftige Bewirtschaftung des Wirtshauses zum Spießrutenlauf“ erklärt er. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Braunschweiger Ausgehkultur durch ein schönes Plätzchen erweitert werden könnte.“

Wenn die finalen Verhandlungen abgeschlossen sind, geht Nussbaum von einer 8 bis 10-wöchigen Umbau- und Renovierungsphase aus. Einer möglichen Eröffnung zur Fußballweltmeisterschafft Anfang Juni steht also kaum noch etwas im Wege.

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