Exklusiv: Im ehemaligen Foyer 61 eröffnet die "Liebeskuh" – Szene38
und
1. August 2016
Gastro-Tipps

Exklusiv: Im ehemaligen Foyer 61 eröffnet die „Liebeskuh“

Braunschweiger Gastronom stellt erste Details zu neuem Konzept vor.

Noch herrscht Ruhe - bald schon sollen die Umbauarbeiten im ehemaligen Foyer 61 beginnen. Foto: Falk-Martin Drescher.

Die Gerüchteküche wurde fleißig warm gehalten: Was wird aus dem ehemaligen Foyer 61? Im Gespräch mit szene38 stellte der Betreiber nun erste Details zur neuen „Liebeskuh“ vor.

Wochenlang schaute man auf dem Weg über die Lange Straße rechts vom C1 Cinema auf ein verwaistes Restaurant – das Interieur unverändert. Gastronom Selami Demirdogan hatte Anfang Juni kurzfristig seinen Abschied bekanntgegeben, damit einhergehend auch die Ära Foyer 61. Das Interesse an dem Objekt war groß – nun gibt es einen Nachfolger für die Räumlichkeiten.

Michael Kraft und Katharina Wallner – bekannt durch die beiden Gastronomien Braunschweiger Parlament und XI. Gebot (beide in der Roggenmühle gelegen) – starten mit der Liebeskuh das nun dritte Vorhaben. Der Name steht dabei für individuelle Grillkultur: Selbstgemachte Burger, Steaks, Rippchen und mehr. Fernab von Massenabfertigung sollen Gerichte mit Liebe zum Detail entstehen. „Die Burger Buns (Anmerk. d. Red.: die Brötchen der Burger) kommen etwa aus einer Patisserie. Wir legen Wert auf eine gute Verarbeitung“, so Kraft. Auch in puncto ofenfrische Brote wird besonders aufmerksam geplant: „Wir wollen das Thema auf eine besondere Art aufleben lassen.“

Das Logo zur neuen Gastronomie. Die Grillkultur steht bei dem Konzept im Vordergrund.
Das Logo zur neuen Gastronomie. Die Grillkultur steht bei dem Konzept im Vordergrund.

Natürlich werde auch an beispielsweise Kinogäste gedacht, die vor oder nach einem Besuch im C1 Cinema eher auf eine Kleinigkeit aus sind. Cocktails würden ferner eine große Rolle spielen – auch an Craft Beer-Interessierte kommen auf ihre Kosten. „Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist uns wichtig. Wir sind da noch mitten in der Kalkulation“, erläutert Kraft.

Die Räumlichkeiten selbst werden dabei komplett entkernt. „Nichts bleibt stehen“, so der Gastronom. Die Arbeiten werden einige Monate in Anspruch nehmen, eine Eröffnung in noch diesem Jahr ist dabei geplant. Auch wirtschaftlich ist das Vorhaben nicht zu vernachlässigen: Bei der Liebeskuh gehe es um einen Invest von rund 500.000 Euro. Mehr als 20 neue Arbeitsplätze würden außerdem entstehen.

Über weitere Details hält szene38 auf dem Laufenden.

Auch interessant