Käse-Genuss aus dem Fonduetopf

Das Gifhorner Mühlenviertel veranstaltet einen Abend rundum die herzhafte Spezialität aus der Schweiz

Traditionell und herzhaft: Das Eintunken von Häppchen ist gerade bei kalten Temperaturen regelrechter Trend geworden. Foto: Facebook.

Simpel, traditionell und einladend: Käsefondue gilt mittlerweile Festtagsgericht. Ob Weihnachten oder Silvester – immer mehr Menschen sitzen in geselliger Runde zusammen und tunken Brotstücke und andere Häppchen in das Schweizer Nationalgericht. Im Trachtenhaus des Mühlenmuseums Gifhorn findet ein solcher gemeinschaftlicher Verzehr bereits in der kommenden Vorweihnachtszeit statt.

Schweizer Tradition

Der Begriff Fondue lässt sich aus dem Französischen herleiten und bedeutet so viel wie „geschmolzen“. Das Fondue-Essen macht vor allem das gesellige Zusammensein aus – bestenfalls beginnend bei der Vorbereitung des Gerichts und das Kochen über offener Flamme. Das Käsefondue ist dabei die älteste Form dieser Gerichtsform und hat seinen Ursprung in der Schweiz. Neben Käse handelt sind zudem Maisstärke, Weißwein sowie Kirschwasser und Gewürze um Grundzutaten. Allerdings sind vor allem die Käsesorten ausschlaggebend, denn Käsefondue wird in der Schweiz in zahlreichen regionalen Variationen zubereitet: Beispiele hierfür sind die Sorten Vacherin, Greyerzer und Appenzeller Käse.

„Alleine Essen macht dick“ – so sagt man. Käsefondue ist typisches Gesellschaftsgericht. Foto: Facebook.

En swiizer Chäs in Gifhorn

Der Gifhorner Caterer Tell Roth besinnt sich auf seine Wurzeln in der Schweiz und bietet Gästen bereits vor den Feiertagen die Spezialität an. Stattfinden wird das Ganze in den urigen Räumlichkeiten des Trachtenhauses im Mühlenmuseum Gifhorn. An den Abenden des 14. und 15. Dezembers steht auf jedem Tisch ein Fonduetopf mit dem Schweizer Le Gruyère Käse, abgeschmeckt und geschmolzen mit Weißwein und Kirschwasser. Als Beilagen wird eine Auswahl an Häppchen un das hauseigene Steinofenbrot des Trachtenhauses angeboten.

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