Frittenwerk in Braunschweig: Genaue Eröffnung ist bekannt!

Die etwas andere und vor allem besondere Pommesbude öffnet schon bald ihre Tore zum ersten Mal in unserer Stadt. Mehr dazu hier im Interview!

Schluss mit "Pommes rot-weiß" und ran an die Toppings! Im Frittenwerk habt ihr freie Auswahl. Und nun zieht das Lokal rundum die frittierte Kartoffel auch in die Gastro-Szene unserer Löwenstadt ein. Foto: Christian Schaffrin.

Nach Wolfsburg nun Braunschweig

„Fries before guys“: Frittenliebe ist das A und O. Foto: Archiv.

Bereits seit geraumer Zeit ziert ein großes Plakat unseren Braunschweiger Kohlmarkt. „Fries before guys“ ist darauf in fetten Großbuchstaben zu lesen. Die Bedeutung: Das Frittenwerk, eine gehypte Restaurantkette, zieht in die ehemalige Starbucks-Filiale ein.

Somit ist es die bereits zweite Filiale der besonderen und beliebten Pommesbude in unserer Region. Denn schon im Oktober 2018 erhielt das Frittenwerk Einzug in die Wolfsburger designer outlets.

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Frittenliebe

„Coming soon! Hallo Braunschweig, es ist Frittenzeit! Ab Ende Mai verteilen wir kräftig Frittenliebe am Kohlmarkt“, heißt es auf der Website des Frittenwerks. Doch nun wurde das offizielle Eröffnungsdatum bekannt gegeben: Ab dem 7. Juni 2019 öffnet die langersehnte Lokalität offiziell ihre frittierten Pforten, ein Pre-Opening mit geladenen Gästen findet einen Tag vorher statt. Dann heißt es, Pommes schlemmen ohne Ende – und ohne schlechtes Gewissen.

Pommesparadies in Braunschweig: Das Frittenwerk. Foto: Christian Schaffrin.

Denn neben all‘ den frischen Zutaten gehören vor allem biologisch abbaubare Verpackungen, Tüten und Besteck zu dem Grundprinzip des Frittenwerks. Die Umwelt soll geschont werden, also wird auf Plastikprodukte jeglicher Art verzichtet. Say no to plastic!

Aus diesem gegebenen Anlass haben wir, Szene38, uns mit Sebastian Stöwer vom Team Frittenwerk unterhalten. Welche Rolle er dort einnimmt und was er uns alles über das Konzept rundum die frittierte Kartoffel erzählte, erfahrt ihr hier direkt im Anschluss.

Sebastian, stell‘ dich doch bitte kurz vor.

Ich bin Sebastian Stöwer und unter anderem verantwortlich für Text-, Pressearbeit und Social Media. Zum Team bin ich bereits vor mehr als drei Jahren gestoßen, als es erst ein einziges Frittenwerk gab.

Wie ist die ursprüngliche Idee für das Frittenwerk entstanden?

„Poutine“ ist sozusagen das kanadische Nationalgericht. Und genau da haben wir uns inspirieren lassen. In Deutschland mag so ziemlich jeder knusprige Fritten, aber das Image von fettigen Pommes in einer Plastikschale schwingt trotzdem immer mit. In Kanada ist das anders, da werden Fritten mit besonderen Toppings als richtiges Hauptgericht gefeiert. Das wollen wir ebenfalls machen. Ganz ohne Plastikschalen und mit frischen Zutaten. Pommes sind nun mal nicht nur rot-weiß.

Wann und wo wurde die allererste Filiale eröffnet?

Das erste Frittenwerk wurde Ende 2014 in Düsseldorf eröffnet, im Schatten des S-Bahnhofs Bilk. Es ist bis heute die kleinste Filiale, aber dank der grünen Terrasse auch eine der gemütlichsten.

Habt ihr mit diesem Feedback gerechnet?

Überhaupt nicht. Klar, wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und uns vieles erhofft. Aber dass dann bei der Eröffnung der zweiten Filiale in Köln tagelang eine Schlange bis auf die andere Straßenseite steht, hätten wir uns im Leben nicht erträumt. Das war der Moment, an dem wir endgültig gemerkt haben, dass das, was wir machen, funktioniert.

Wo und wie viele Lokale gibt es bereits?

Inzwischen gibt es zwei in Düsseldorf sowie eines in Köln, Aachen, Frankfurt, Essen, Stuttgart, Wolfsburg und Dortmund. In Braunschweig eröffnet nun die zehnte Filiale.

https://www.instagram.com/p/BxkRfk_IcdS/

Welche Eröffnungen folgen als Nächstes?

Nach Braunschweig folgt im Sommer Karlsruhe, außerdem ist Oberhausen fest eingeplant. Schon länger auf unserer Wunschliste stehen Berlin und Hamburg, aber hier braucht es Geduld, bis wir endlich die richtige Location gefunden haben.

Wie seid ihr auf die Braunschweiger Location gestoßen?

Wir haben schon länger die Augen offengehalten und auf den Kohlmarkt geschielt. Gerade seit unserer Eröffnung in Wolfsburg sind hier natürlich auch ein paar Leute auf uns aufmerksam geworden – viele sind sogar extra rübergefahren. Dass dann so zentral eine schöne und geeignete Location frei wurde, war ein echter Glücksfall.

Was erhofft ihr euch von Braunschweig?

Wir wünschen uns, dass die Braunschweiger uns offen und neugierig empfangen, schließlich können viele Leute noch gar nichts mit dem Konzept anfangen. Es wäre toll, wenn wir hier schnell neue Freundschaften knüpfen könnten. Wir sprechen da gerne von „Frittenliebe“.

Wie verordnet ihr euch in der Braunschweiger Gastro-Szene?

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen romantisiert, aber wir sehen uns nicht als Konkurrent zu irgendwem, sondern möchten das kulinarische Angebot der Stadt ergänzen. Wir lieben vor allem Streetfood, aber haben auch nichts gegen ganz klassische Pommesbuden. Eine ordentliche Portion Currywurst-Pommes kriegt man bei uns schließlich genauso.

Was sind deine/eure lang- und kurzfristigen Ziele?

Kurzfristig wäre es schön, wenn unsere Neueröffnungen erfolgreich und ohne größere Hindernisse verlaufen – bestenfalls gibt es dann schon bald überall in Deutschland ein Frittenwerk in der Nähe. Langfristig – aber das ist aktuell eher ein Traum als ein Ziel – wären Filialen in Wien und sogar in London fantastisch. Sollte das irgendwann klappen, lehnen wir uns auch mal einen Tag entspannt zurück.

Last but not least: Deine ganz persönliche Topping-Empfehlung!

Wer keine wichtige Verabredung hat, sollte unbedingt die Knoblauchfritten probieren. Vorzugsweise mit Guacamole, Sour Cream und Tomaten. Kurz: Tijuana Street Fries.

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