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Flamingo Rosso: Italienische Küche über den Dächern Braunschweigs

Strauß- und Lemke-Gruppe eröffnet Trattoria auf dem Bunker des Kalenwalls.

Strauß & Lemke expandiert weiter: Anfang September eröffnen die Gastronomen Oliver Strauß und Tim Lemke das Flamingo Rosso. Fotos (3): Frank Skalik / oh.

Vom Start der Projektplanung bis hin zur Eröffnung ist es sicherlich das bis dato umfangreichste gastronomische Vorhaben der Strauß & Lemke-Gruppe: Nach fünf Jahren Konzeptions-, Planungs- und Bauzeit eröffnet am Samstag den 3. September das Flamingo Rosso auf dem Dach des Bunkers am Kalenwall.

Italienische Küche, ganz speziell original neapolitanische, kombiniert mit einem Bar-Konzept: Eingeläutet werden die Abende in der neuen Gastronomie bei Pizza & Co., am Wochenende werden zu später Stunde die Tische beiseite geschoben – und es wird ausgelassen getanzt. „Wir haben Jahre an dem Konzept gearbeitet, es dabei auch einige Male modifiziert“, erläutert Inhaber Oliver Strauß. Die italienische Küche ist dabei einem Zufall entwachsen: Strauß lernte Emanuele Piacevole kennen, der vor rund drei Jahren nach Deutschland kam und zunächst im Monkey Rosé arbeitet – an dem die Inhaber ebenfalls beteiligt sind. „Das Konzept hat sich dann in gemeinsamer Arbeit weiterentwickelt.“

Schwerpunkt des Flamingo Rosso, ganz klar: Pizza. Piacevole ist gelernter Pizzabäcker, will in der Gastronomie die original neapolitanische Art und Weise der Pizzabäckerei entfalten. Antipasti, Lachstatar, diverse Vor- und Nachspeisen und einiges mehr wird es ebenfalls zu genießen geben. Der Plan: Dienstags bis samstags kann jeweils ab 18 Uhr geschlemmt werden – freitags und samstags verwandelt sich das Flamingo Rosso dann allmählich in eine Bar für das gediegene Nachtschwärmer-Publikum. Strauß dazu: „Wir denken da etwa an die Gäste des ersten 42° Fieber, das sich durch seine überschaubare Größe und damit eine familiäre Atmosphäre ausgezeichnet hat. Diese Leute fragen sich mittlerweile: Wo können wir hingehen?“

Foto-Flamingo-Rosso-01

Eine außergewöhnliche architektonische Konstruktion und ein Blick über die Dächer der Stadt: Die im obersten Stockwerk des Kalenwall-Bunkers gelegene Fläche ist schon lange Grundlage für gastronomische Pläne. Die Erschließung jedoch erwies sich als echte Herausforderung. Unter anderem musste eine aufwendige Außen-Treppenkonstruktion angefertigt werden. Kostenpunkt: Mehrere 10.000 Euro. Apropos Invest: Der liegt im höheren sechsstelligen Bereich. In dem Objekt steckt nicht nur reichlich Herzblut – sondern auch viel Kapital.

Neapolitanische Pizza über den Dächern Braunschweigs

Wenn der Abend in die Nacht übergeht reichen sich Pizza und Cocktails den Staffelstab. Entsprechend des Konzeptes gibt es eine ausgewählte Karte mit italienischen Weinen, speziell entwickelte Cocktails und auch (je nach Saison wechselnde) selbstgemachte Eistees etwa mit Noten von Basilikum und Lavendel. All-Time-Favorites wie Havanna-Cola und Vodka-Redbull sind natürlich ebenfalls zu haben. In puncto hochprozentige Spirituosen konzentrieren sich die Inhaber auf ein Premiumsegment – ausgewählte Gin-, Rum- und Whiskey-Sorten.

Hinsichtlich des musikalischen Rahmens soll auf die Wünsche des gediegenen Partyvolks geachtet werden: 80er, 90er, Evergreens – ebenfalls „guter House und auch ein paar aktuelle Werke.“ In puncto Design kuscheln Monkey Rosé und Flamingo Rosso nicht nur namentlich (beide Gastronomien haben „tierischen“ Einfluss) miteinander: Die neuen Räumlichkeiten sind hochwertig, gemütlich, außergewöhnlich. Gesetze Farben, geerdete Materialien wie Eichenholz und Naturstein, skurrile, edle Lampen. Die Sitzgelegenheiten hat Strauß selbst entwickelt und individuell anfertigen lassen. Lässige, markante Bilder geben der Atmosphäre zusätzliches Leben.

Foto-Flamingo-Rosso-02

Der Eintritt abends (ab 18 Uhr) ist stets frei, zum Club-Betrieb – an den Wochenenden etwa ab 0 Uhr – wird ein Eintritt erhoben (Achtung: Bei den Partys gilt ein Mindestalter von 25 Jahren). Eine Garderobe ist vorhanden, übrigens ist das Flamingo Rosso auch für Firmenfeiern zu haben. Im Innenbereich finden 50 Personen, im Außenbereich 40 Personen Platz. Bei Partys kommen bis zu 190 Nachtschwärmer zusammen.

Die Fäden laufen derweil bei Lara Cours zusammen: Die Braunschweigerin startete als Auszubildende bei Strauß & Lemke – nun ist sie Betriebsleiterin des neuen Vorhabens. „Wir haben ein tolles Team mit mehr als 25 Mitarbeitern zusammengestellt“, freut sich Cours auf die Eröffnung. Gestartet wird am Samstag den 3. September ab 18 Uhr. Weitere Informationen gibt es bei Facebook unter www.facebook.de/flamingorossobs, Reservierungen werden ab der Eröffnung entgegengenommen.

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