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Tanz, Musik und Videokunst inspiriert von Leonard Cohen

Les Ballets Jazz de Montréal bei Movimentos in Wolfsburg

„Leonard Cohen/Dance Me“ ist eine Hommage an den weltberühmten, 2016 verstorbenen Künstler, der die Choreografie noch zu Lebzeiten selbst abgesegnet hat. Foto: Marc Montplaisir

Die Songs von Leonard Cohen sind allgegenwärtig: Als Titelsong der US-Krimi-Hitserie „True Detective“. In Form von Coverversionen (vor allem „Hallelujah“) oder als Original seines umfangreichen Werkes.

Hommage an Leonard Cohen

Auch die Company BJM – Les Ballets Jazz de Montréal hat sich von Cohens Musik inspirieren lassen. Sie widmet ihm einen ganz besonderen Tanzabend im Rahmen des Movimentos Festivals in Wolfsburg. Der Titel: „Leonard Cohen/Dance Me“. Eine Hommage an den weltberühmten, 2016 verstorbenen Künstler, der die Choreografie noch zu Lebzeiten selbst abgesegnet hat.

Dichter, Schriftsteller, Maler und Musiker

Cohen war ein Dichter, Schriftsteller und Maler. Ein Suchender und ein Liebender. Einer der wichtigsten und originärsten Singer und Songwriter der Musikbranche. Einige seiner schönsten Songs widmete der Kanadier (der am 7.11.2016 in Los Angeles starb) den Frauen: „So Long, Marianne“, „Hey, That’s No Way to Say Goodbye“ oder „Suzanne“. Das Nachdenken über die Liebe, den Schmerz, den Abschied und den Tod waren seine Themen.

Inhaltlicher Anspruch, tänzerische Exzellenz und Zugänglichkeit

Les Ballets Jazz de Montréal ist erstmals bei den Movimentos Festwochen zu Gast. Die Company gilt in Kanada als Institution und ist ein angesehener Kulturbotschafter des französischsprachigen Landesteils. Gegründet im Jahr 1972, richtete Louis Robitaille, Künstlerischer Leiter seit 1998, das Ensemble auf neue choreografische Formen aus. Verstärkt wurde auch die Verbindung zu anderen künstlerischen Disziplinen. Darunter sind insbesondere Theater, Videokunst und Musik. Wichtiges Kriterium für die künstlerische Arbeit der Company: Die Ausgewogenheit zwischen inhaltlichem Anspruch, tänzerischer Exzellenz und Zugänglichkeit – eine Qualität, die inzwischen international zum Markenzeichen der Company geworden ist.

Viel Bewegung auf der Bühne: Fünf wichtige Lebensphasen von Leonard Cohen werden vielfältig reflektiert. Foto: Thierry du Bois

Fünf Phasen verdeutlichen fünf Lebensalter

Die Choreografie „Leonard Cohen/Dance Me“ (Der Titel ist dem Song „Dance me to the End of Love“ entlehnt) ist inspiriert von dem umfassenden, tiefsinnigen Werk und den unsterblichen Songs des weltberühmten Künstlers. Es werden fünf Phasen gezeigt, die fünf Lebensaltern Cohens reflektieren. Ein eindrucksvolles, vielschichtiges Stück aus Tanz, Musik, Videokunst und Lichtdesign, das vom 24. bis 27. Juli, jeweils um 20:00 Uhr, im Rahmen der 17. Movimentos Festwochen in der Autostadt Wolfsburg zu erleben ist. Eine Werkeinführung findet am 24. Juli, 19.15 Uhr, im Foyer von „Hafen 1“ statt.

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