• Home
  • > >
  • Das Braunschweiger Festival Kultur im Zelt geht in die 21. Runde

Das Braunschweiger Festival Kultur im Zelt geht in die 21. Runde

Im Bürgerpark geht es rund mit den Flying Steps, NightWash, Kurt Krömer & Co.

Das Moka Efti Orchestra aus der vielfach ausgezeichneten Fernsehserie „Baybylon Berlin“ spielt 2019 den Sound von 1929 im Kulturzelt: Charleston, Tango und Two Step. Foto: Kulturzelt Braunschweig e.V.

Auch mit dabei: Kurt Krömer. Foto: Foto: Kulturzelt Braunschweig e.V. / Chris Nolte Kuhlmann

Braunschweig, im Frühjahr 2019: Eine ruhige und sichere Stadt. Berlin, im Frühjahr 1929: Eine Metropole in Aufruhr. Der Sound des radikalen Wandels ist Charleston, Tango und Two Step – live gespielt. Wie sich der heute anhört kann man am 21. September bei der 21. Auflage des Braunschweiger Festivals Kultur im Zelt erleben. Das Moka Efti Orchestra, aus der vielfach ausgezeichneten Fernsehserie „Baybylon Berlin“, lässt jene wilde, glamouröse und feierwütige Zeit in der Hauptstadt wieder aufleben. Die energetische 14-köpfige Big Band ist nur eines von vielen Glanzlichtern bei Kultur im Zelt im Bürgerpark.

An 34 Tagen stehen 58 Veranstaltungen an

Das umtriebige Kultur-im-Zelt-Team, um die beiden engagierten Chefinnen Silke Behrens und Beate Wiedemann, präsentiert vom 27. August bis zum 29. September einmal mehr ein pralles, buntes und facettenreiches Programm. An 34 Tagen stehen 58 Veranstaltungen an. Auf der Bühne stehen geliebte Bekannte, gefeierte Stars und interessante Neuentdeckungen aus den Bereichen Comedy, Kabarett, Theater, Turnkunst, Varieté, Zauberei, Zirkus, Lesungen und natürlich Musik. Pop und Polka ist dabei, Reggae, Rock’n’Roll und Rockabilly, Folk, Soul, Jazz und einfühlsame Liedermacher-Klänge.
Dabei sind unter anderem Künstler wie René Marik, Muttis Kinder Hiss & Polkaholix, Get Well Soon Big Band, Willy Astor, Dietmar Wischmeyer, Pawel Popolski, NightWash, Flying Steps, Max Mutzke & Monopunk, Anna Mateur, Kay Ray und viele mehr. „Wir wollen kein Mainstreamprogramm, sondern immer etwas Neues. Wir buchen Künstler, die wir selbst gut finden, können machen was wir wollen – und das ist toll“, erklärt Wiedemann die Zusammenstellung des diesjährigen Programms. Diese ganz besondere Herangehensweise beim Buchen der Künstler, das trüffelartige Aufspüren von innovativen Newcomern, aber auch der sensible Umgang mit hier langjährigen etablierten Publikumslieblingen, wie beispielsweise dem passionierten Jazz- und Schlager-Experten Götz Alsmann (der am 18. September mit „…in Rom“ dabei ist) macht den originären Charme von Kultur im Zelt aus.

45.000 verkaufte Tickets sind auch 2019 das Ziel

Voriges Jahr haben die Veranstalter sensationelle 45.000 Tickets verkauft – so viel sollen es auch in diesem Jahr wieder werden. Die Besucher haben wieder die Qual der Wahl. Beate Wiedemann möchte eigentlich keinen der auftretenden Künstler hervorheben, weist dann aber doch auf eine Show hin: Släpstick. Fünf niederländische Vollblutmusiker, die am 24. September feinsinnig komödiantisches Spiel und bravouröse Musikalität vereinen – und das auf hundert Instrumenten! „Für diesen Auftritt, der eine Hommage an die Zeit der Stummfilmära ist, an Charlie Chaplin und die Marx Brothers, muss extra das Zelt umgebaut werden“, erzählt Wiedemann.
Und mit Zelten kennt sich der Verein Kulturzelt Braunschweig mittlerweile besten aus. Im Jahr 2017 wurden „zwei in Europa einmalige Zirkuszelte aus der Insolvenz der Sarrasani GmbH gekauft“. Eines davon ist bereits seit März als zentraler Hörsaal-Ersatz an die Technische Universität verliehen. Nun hat das Team mit „einem finanziellen Kraftakt“ sogar ein weiteres Zelt angeschafft. Und das wird ab dem 27. August mit einem Gastspiel des schrulligen Kabarettisten Kurt Krömer offiziell eröffnet. Ein starker Start in die neue Saison. Alle Veranstaltungen findet man unter www.kulturimzelt.de. Viel Spaß und roter Vorhang auf!

Konzert von Roger Cicero und Band mit dem Programm The Roger Cicero JAZZ EXPERIENCE 2015 und mit Blick in das vollbesetzte Zelt. Foto: Kulturzelt Braunschweig e.V.
^