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Das 33. Internationale Filmfestival Braunschweig

Stargast Mario Adorf, Filmkonzert „Das Piano“, 182 Kurzfilme, 108 Spielfilme und Dokumentationen

Das 33. Internationale Filmfestival Braunschweig eröffnet mit der Deutschlandpremiere des Filmkonzerts „Das Piano – Live in Concert“ in der Stadthalle. Jane Campions Drama wurde 1994 mit drei Oscars ausgezeichnet. Foto: Internationales Filmfest Braunschweig

„Film ab“ heißt es einmal mehr im November in Braunschweig. Die 33. Ausgabe des Internationalen Filmfestival Braunschweig präsentiert vom 19. Bis 24. November ein facettenreiches Programm.

Stargast Mario Adorf

Mario Adorf ist der Stargast des 33. Internationalen Filmfestivals Braunschweig (19.-24. November). Das Festival ehrt den Schauspieler für seine herausragenden darstellerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur mit der (auf 20.000 Euro dotierten) Auszeichnung „Die Europa“.
Das Festival zeigt dazu eine Retrospektive mit sieben seiner bekanntesten Filme. Darunter sind Kollaborationen mit Regie-Größen wie Volker Schlöndorff („Die Blechtrommel“) oder Rainer Werner Fassbinder („Lola“). Außerdem kann man Dominik Wesseleys neue Dokumentation „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf“ sehen. In dieser kommen Wegbegleiterinnen wie Senta Berger und Margarethe von Trotta zu Wort.

Schauspielerin Nina Hoss wurde im Jahr 2018 mit der Auszeichnung „Die Europa“ geehrt“. Foto: Volkswagen Financial Services/Internationales Filmfest Braunschweig

182 Kurz- und 108 abendfüllende Spielfilme

Das Programm umfasst 182 Kurz- sowie 108 abendfüllende Spielfilme und Dokumentationen sowie sieben Filmkonzerte. Innerhalb der sechs Tage präsentiert das Festival über 200 Einzelveranstaltungen, Filmkonzerte, Vorträge, Präsentationen, Filmvorführungen, darunter zwei Welt-, eine internationale und 23 Deutschland-Premieren.
Zehn europäische Debüt- und Zweitfilme, davon neun deutsche Premieren, stehen um gleich zwei Preise im Wettbewerb: den von einer Jury vergebenen „Volkswagen Financial Services Filmpreis“ und den Publikumspreis „Der Heinrich“. Beide Preise sind mit je 10.000 Euro.

Neuer Preis: „Die Tilda“ – Braunschweiger entscheiden

Das Festival vergibt einen neuen Preis: „Die Tilda“. Acht Filme stehen im Wettbewerb um den mit 5.000 Euro dotierten Preis für die beste Regisseurin, der von 70 Braunschweiger Bürgern ausgelobt wird. Ihr Anliegen ist es, Frauen in der Filmbranche sichtbarer zu machen.

Helmut Zerlett erhält „Weißen Löwen“

Ein weiter Preis ist der „Weiße Löwe“. Dieser wird für das Lebenswerk eines zeitgenössischen Filmkomponisten vergeben und geht an Helmut Zerlett. Der Kölner Komponist, Bandleader und Keyboarder hat die Musik zu bislang 22 Spielfilmen, 28 TV-Filmen und mehr als 90 TV-Serienerfolgen komponiert. Das Festival ehrt ihn mit einer Filmreihe. Mit dabei ist u.a. der unveröffentlichte Tatort „Die Guten und die Bösen“, in dem Hannelore Elsner in ihrer letzten Rolle zu sehen ist. Zudem präsentiert Zerlett gemeinsam mit dem Staatsorchester Braunschweig ein „Porträtkonzert“ mit Suiten seiner Filmmusik.

Das französische DJ-Duo The Penelopes spielt live zu einem Stummfilm, in dem Frau und Mann die Rollen. Axel Basquiat und Vincent T. remixten bereits Songs von Stars wie Lana Del Rey, The Cure und den Pet Shop Boys. Foto: Internationales Filmfest Braunschweig

Sieben Filmkonzerte

Damit steht Zerlett im Mittelpunkt des Musikfilmfestivals „FxM: Film meets Music“, das sieben Filmkonzerte umfasst. Erstmals präsentiert das BIFF mit „Stories: The Path of Destinies“ ein interaktives Videospielkonzert – Live-to-Game bei dem das Staatsorchester von Rodrigo Lopez Klingenfuss geleitet wird. Das Stummfilmkonzert „The Home Maker“ wird von der französischen Elektro-Popgruppe The Penelopes umgesetzt. Im Wolfsburger Sharoun Theater dirigiert Helmut Imig das Stummfilmkonzert „Ausgerechnet Wolkenkratzer!“ mit Harold Lloyd. Es spielt das Deutsche Filmorchester Babelsberg. Elektronische Musik steht auch bei der Edgar-Allan-Poe-Hommage „Silent Poe“ sowie beim Filmkonzert „Wellenvorm & Patrick Müller“ auf dem Programm.
Das Filmfestival eröffnet mit der Deutschlandpremiere des Filmkonzerts „Das Piano – Live in Concert“ in der Stadthalle Braunschweig. Die Musik von Michael Nyman zum vielfach preisgekrönten Film von Regisseurin Jane Campion spielt das Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Andrew Berryman.

Erstmals gibt es mit „Stories: The Path of Destinies“ ein interaktives Videospielkonzert – Live-to-Game bei dem das Staatsorchester aufspielt. Foto: Internationales Filmfestival Braunschweig

 

Weitere Informationen zum Programm erhält man unter www.filmfest-braunschweig.de. Der Karten Vorverkauf beginnt online am 28. Oktober 2019.

Das 33. Internationale Filmfestival Braunschweig in Zahlen:

290 Filme im Programm
108 Langfilme
23 davon D-Premieren
1 Internationale Premiere
2 Weltpremieren
27 Dokus
37 Debütfilme (ohne Retrospektiven)
16 Zweitfilme (ohne Retrospektiven)
31,5% von Frauen
24 Filme mit Starttermin
9 Oscar nominierte Filme
182 Kurzfilme (= alle Filme von max. 49 Min. Länge)
208 Veranstaltungen insgesamt
1.261 gesichtete Filme

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