Das Lagerverbot in Braunschweig wird verlängert – Szene38
17. April 2020
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Das Lagerverbot in Braunschweig wird verlängert

Dieses gilt bis zum 3. Mai im Sinne der Allgemeinverfügung ausnahmslos für alle Bürgerinnen und Bürger, also auch für Familien

Bis zum 3. Mai 2020 darf man in Braunschweig nicht auf öffentlichen Grünflächen und in grün-bestimmten öffentlichen Freiräumen für eine längere Zeit rasten und ruhen. Foto: Kordula Vahle/Pixabay

Es herrscht zurzeit schönes Sonnen-Wetter in der Region. Doch eine längere Lagerung ist in der Öffentlichkeit in der Braunschweiger Natur auch weiterhin nicht erlaubt. Die Stadt Braunschweig hat dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Das zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassene Lagerverbot in Braunschweig auf öffentlichen Grünflächen und in grün-bestimmten öffentlichen Freiräumen (einschließlich der dort vorhandenen Wege und Plätze) wird bis einschließlich Sonntag, 3. Mai 2020, verlängert.

Im Stadtgebiet zugängliche grünbestimmte Freiräume

Grünflächen im Sinne der Allgemeinverfügung sind (ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse) alle der Allgemeinheit im Stadtgebiet zugänglichen grün-bestimmten Freiräume.  Diese dienen unter anderem der Erholung der Bevölkerung. Dazu gehören auch alle Grünbereiche und -streifen, die als Nebenanlagen Bestandteil der öffentlichen Straßen sind. Unter Lagern versteht man im Sinne der Allgemeinverfügung die Einrichtung eines Rast- und Ruheplatzes zum Zwecke des Verweilens.

Ausnahmen vom Verbot

Ausgenommen von dem Verbot sind lediglich die an Wegen und auf Plätzen bereitgestellten Parkbänke. Außerdem sonstige Sitzmöglichkeiten, wie beispielsweise Findlinge und Naturstein-Blöcke. Auf ihnen darf man sich niederlassen. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist einzuhalten. Letzteres gilt nicht für Familienangehörige und Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben.

Neues vom Krisenstab „Corona“ Braunschweig

Krisenstab-Leiterin Dr. Christine Arbogast spricht aktuell über das Thema einfacher Mund-Nasen-Schutz. FFP-Masken sollten den medizinischen Einrichtungen vorbehalten bleiben, damit das medizinische Fachpersonal sich schützen kann. Beim Mund-Nasen-Schutz geht es darum, dass man selbst andere nicht gefährdet, daher ist dieser in der Öffentlichkeit besser geeignet. Aktuelle Infos: braunschweig.de/corona.

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