Gentleman singt in Salzgitter

Am 18. August 2018 gastiert Sänger Gentleman im Schloss Salder

Gentlemans bezeichnet Jamaika als seine zweite Heimat. Foto: Buenning/ Universal Music

Gentleman: Nach über 20 Jahren Bühnenerfahrung mit weit über 1.000 Shows weltweit ist die Zeit wirklich reif um einen kleinen musikalischen Überblick des Kölner Ausnahmekünstlers auf einen Tonträger zu packen. Auf „The Selection“ findet sich das Beste aus seinen acht Studioalben, die vielfach mit Gold und Platin ausgezeichnet worden sind. Als Highlight gibt es zwei neue Singles mit sehr starken Gastbeiträgen von Dancehall Superstar Sean Paul („Ovaload“) und Soul Icon Aloe Blacc („Imperfection“).

Das beste aus 20 jahren gibt es Live beim Kultursommer Salzgitter 2018. Tickets könnt ihr auf der Salzgitter-Website erwerben.

Über Gentleman

Gentleman wurde in Osnabrück geboren und ist in Köln-Neubrück aufgewachsen. Er nennt Jamaika, wohin er seit seinem 18. Lebensjahr regelmäßig reist, seine zweite Heimat. Er ist der Sohn eines evangelisch-lutherischen Pastors, welcher auch in der Comedysendung R-Team zu sehen ist.

Gentleman lebt in Köln, ist Vater zweier Kinder und mit der Amerikanerin Tamika liiert, einer Backgroundsängerin der Far East Band, die von 2002 bis 2010 seine Begleitband war.

Gentlemans Karriere begann mit der Zusammenarbeit mit Freundeskreis, aus der das Lied Tabula Rasa hervorging. Er gilt als einer der wenigen deutschen Reggaemusiker, deren Musik auch in Jamaika populär ist.

Des Weiteren feiert er in anderen europäischen Ländern wie Spanien, Portugal, Polen, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Schweden, Norwegen oder Belgien Erfolge. Einzelne Auftritte hatte er unter anderem in den USA und in Afrika.

Nach Gentlemans Anfängen als Deejay orientiert sich seine Musik heute vor allem an der klassischen Form des Reggaes, dem Roots-Reggae, den auch seinerzeit Bob Marley schon produzierte. Er singt hauptsächlich auf Englisch und Patois. Einfluss auf seine Musik haben neben Bob Marley auch Peter Tosh, Dennis Brown, Sizzla, Anthony B. und Tracy Chapman. Mit Songs wie Send a Prayer äußert der Künstler seinen Glauben an Gott.

Seit dem 20. März 2014 ist er in dem Film Journey to Jah zusammen mit dem Reggaekünstler Alborosie zu sehen. Für den Dokumentarfilm wurden die beiden Musiker sieben Jahre lang von den Regisseuren Moritz Springer und Noel Dernescheine begleitet. Der Film zeigt Jamaika als zwiegespaltene Insel, einmal als Land der Rastafari und des Reggae, das gleichzeitig Rebellion, Musik und Spiritualität repräsentiert, und auf der anderen Seite als politisch zerrissen und von hoher Kriminalität geprägt.

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