Das Bier zum Western

Wolters macht auf Kultur

Maike Jacobs präsentiert schon mal einen Büchsen-Stapel mit dem Western-Motiv. Foto: Christopher Kulling

Braunschweig. Die schlechte Nachricht zuerst: Der neue Braunschweig-Western „Der Fluch der Oker“ muss ohne Western-Whiskey auskommen. Und jetzt die gute: Es gibt Bier – und zwar aus besonderen Dosen.

Das Hofbrauhaus Wolters stellte am Mittwochabend eine neue Dosen-Sonderedition vor: Schwarz, mit den beiden gekreuzten Gewehren und dem Totenkopf des „Brunswick City“-Sheriffs – das Plakatmotiv der aktuellen Western-Produktion wird ab Freitag, 15. Juni, in 200.000-facher Auflage in den Märkten der Region zu finden sein.

„Die Idee kam von unseren jungen Leuten aus der Grafik und dem Event-Management“, berichtete Brauerei-Geschäftsführer Peter Lehna. Nach Sondereditionen zum Büssing-Jubiläum beziehungsweise für Eintracht macht Wolters damit erstmals auf Kultur.

Western-Veranstalter und „Jazzkantine“-Musiker Christian Eitner (l.) mit Wolters-Geschäftsführer Peter Lehna. Foto: Christopher Kulling

Peter Lehna: Nimm 2

Ein extra Festival-Bier braut Wolters aber nicht: In der Dose ist normales Pils. Aber: „Die Dose ist ziemlich hochwertig und teurer in der Produktion“, bilanziert der Geschäftsführer – und hat trotzdem eine gute Nachricht für die Käufer: „Im Supermarkt ist sie genauso teuer wie die normale Dose.“

Sammlern gibt der Brauerei-Chef deshalb den Tipp: Nimm zwei. „Eine für die Sammlung und eine zum Trinken.“

Christian Eitner vom Western-Veranstalter Monofon GmbH lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Bierbrauern: „Das sind so Handschlag-Deals im Kultursponsoring.“ Mehr gehe eigentlich nicht: „Wir durften uns ins Goldene Buch der Stadt Braunschweig eintragen – und jetzt haben wir eine eigene Bierdose!“

Übrigens: Premiere für „Der Fluch der Oker“ ist am 9. August im Lokpark. Aufführungen sind bis zum 7. September geplant.

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