Vom 17. Ins 21. Jahrhundert

Sedan Bazar – Straßenfest am 12. August im Handelsweg Braunschweig

In der kleinen, traditionsreichen Straße treffen Gastronomie, Mode und Kunst aufeinander. Foto: BSM

Eine faszinierende Welt zwischen Gastronomie, Szeneläden und individueller Mode: Im Handelsweg ist auf wenigen Laufmetern über die Jahre einer der spannendsten Orte der Braunschweiger Kreativszene entstanden. Und dazu noch einer mit viel Tradition. Die Geschichte des kleinen Weges geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als Herzog Rudolf August an Stelle einiger Bürgerhäuser den „Neuenhof“ erbauen ließ. Von einem Hotelbesitzer neu eröffnet, erhielt die Gasse im 19. Jahrhundert den Namen „Sedan Bazar“.

Der Innenraum wurde von symmetrischen Fassaden aus gelblichem Backstein mit gotischen Motiven gebildet und mit einer verglasten Kuppel überdeckt. Im Jahr 1928 erfolgte dann die Umbenennung in Handelsweg. Einmal im Jahr wird hier der Vergangenheit, aber auch Gegenwart mit einem Straßenfest Sedan Bazar gehuldigt. Am 12. August, ab 12:00 Uhr, ist es wieder soweit. In der ältesten Passage Braunschweigs kann man an diesem Tag  Live-Musik, Veggie-BBQ, Pantomime, Kleinkunst, Flohmarkt, Kaffee und Kuchen, Kinderschminken, Schnellzeichner und vieles mehr erleben und genießen. Für coolen Sound sorgen Künstler wie Das Maskierte Wunder, Radical Radio, Maniax, Schepper, Bamautzkys und andere.

Die Läden Bierteufel, Tante Puttchen, Einraum 5-7, Fifty-Fifty 2nd Hand Fashion, Möbelhaus Sander, Café Riptide, Serge, Strohpinte und Schmuckwerkstatt haben ihre Türen geöffnet – und das bis in die späten Abendstunden.

Kurzprofil der Location im Artikel

Handelsweg
38100 Braunschweig
DE-Niedersachsen


Kategorie: Diverses
Kategorie:Szene-News, Topstories





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