Geschichten von ganz unten

Rapperin Haiyti bringt am 6. Oktober 2018 Gangsta-Pop ins Eulenglück

Haiyti: Radikaler Party-Nihilismus mit emotionaler Tiefe und eingängigen Hooks. Foto: Tim Bruening

Girl-Power 2018! Die Rapperin und Sängerin aus Hamburg-St. Pauli Haiyti hat deutschen Hip-Hop in den vergangenen Monaten einmal auf links gezogen. Die alten Gewissheiten, sie gelten nicht mehr, die vermeintlichen Grenzen zwischen Straße und Avantgarde, Gangsta und Kunst, Untergrund und Pop.

Als Einzelkämpferin im Über-Macho-Geschäft Deutschrap katapultierte sie sich mit DIY-Releases im gefühlten Wochentakt an die Spitze einer neuen Generation, der Regeln nichts bedeuten, Freiheit dafür umso mehr. Dieser authentische Einsatz brachte ihr viel Liebe quer durch das Deutsch-Rap-Lager. Dendemann, Deichkind und Haftbefehl sind Fans von ihr. Von finsteren Trap-Höhlen bis zu Rock am Ring: alle sind momentan am Durchdrehen.

Die Magazine Intro und Juice nahmen Haiyti auf ihre Titelbilder; die Wochenzeitung Zeit erkannte in ihr „Falco, der klingt wie Nina Hagen” und befand knapp: „Eine Pop-Revolution bahnt sich an.“ Ihr Anfang 2018 veröffentlichtes Album „Montenegro Zero“, produziert vom Berliner KitschKrieg-Team (u.a. Trettmann, Beginner, Bonez MC & Raf Camora), nennt sie selbst „Gangsta-Pop“ – Geschichten von ganz unten mit Melodien für ganz oben. In ihrer Musik vermischen sich radikaler Party-Nihilismus und die Kälte des Milieus mit beispielloser emotionaler Tiefe und absurd eingängigen Hooks. Die Einflüsse reichen von Trap über Dancehall bis hin zu Neuer Deutscher Welle.
Wie sich ihr G-Punk, Tropi-Trap und Welthits für ein besseres Morgen live anhören, kann man am 6. Oktober 2018, 20:00 Uhr im Eulenglück Braunschweig erleben. Die wenigen Tickets sollte man sich schleunigst besorgen!

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