Norman Bates auf der Bühne

Alfred Hitchcocks „Psycho“ als Text- und Klang-Improvisation im Staatstheater

Schauspieler Matthias Brandt interpretiert „Psycho“ mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas neu auf der Bühne. Foto: Staatstheater Braunschweig

Eine Frau. Eine Dusche. Ein Vorhang. Ein Messer. Blut im Abfluss… Diese Szene aus „Psycho“ von Regisseur Alfred Hitchcock hat sich tief ins kollektive Bewusstsein eingebrannt. Der für vier Oscars nominierte Film aus dem Jahr 1960 gilt als eines seiner zentralen Werke, ist ein Klassiker des amerikanischen Kinos und wird bis heute zitiert. Auch die von Anthony Perkins verkörperte Figur des Serienmörders Norman Bates erlangte Berühmtheit.

Auch der Schauspieler Matthias Brandt interpretiert dieses filmische Jahrhundertwerk. Am Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:00 Uhr, im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig, kann man seine ganz eigene Version erleben, die er gemeinsam mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas auf die Bühne bringt. Brandt greift in „Psycho – Fantasie über das kalte Entsetzen“ auf Elemente aus der literarischen Vorlage von Robert Bloch zurück. Thomas improvisiert zu Brandt’s inszenierter Lesung einen Soundtrack. Das Duo erschafft in der Improvisation mit Text und Klang, ein ungemein dichtes, individuell ausgestaltetes Szenario, einen nur mit Fantasie gefüllten Klang- und Assoziationsraum mit gelegentlich leisen, ironischen Zwischentönen.

Im Gespräch mit seinem Bewunderer François Truffaut äußerte sich Alfred Hitchcock einst: „In Psycho habe ich das Publikum geführt, als ob ich auf einer Orgel gespielt hätte…“

Kurzprofil der Location im Artikel

Am Theater
38100 Braunschweig
DE-Niedersachsen


Kategorie: Theater
Kategorie:CheckOut, Topstories





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