Die DJ-Stars aus dem Südharz

Gestört aber GeiL aus Sangerhausen sind die Senkrechtstarter der Szene

Bei Gestört aber GeiL trifft eingängiger Pop auf entspanntem Techno, Rock wird mit melodischen House kombiniert und deutschsprachige Balladen werden zu einfühlsamen, zeitgemäßen Deep-House-Songs. Foro: Gestört aber Geil

90 Minuten von Braunschweig entfernt liegt Sangerhausen, eine Kreisstadt des Landkreises Mansfeld-Südharz. Nicht gerade ein cooler Szene-Hotspot, wo große DJ-Karrieren beginnen. Doch manchmal hält das (Nacht-)Leben Überraschungen bereit. In der Diskothek My Ccools World in Sangerhausen trafen sich Nico Wendel und Marcel Stephan, die beide als DJs tätig waren. Die Chemie und Sounds stimmten zwischen den Beiden und so entstand im Oktober 2010 das Projekt Gestört aber GeiL. Die Grundlage ihrer Musik-Sets: Eine pulsierend-melodische Mischung aus Tech-und Deep House gepaart mit eingängigen Pop-Versatzstücken.

Vertrag beim Dance-Label Kontor Records
Der Durchbruch gelang dem ostdeutschen DJ-Duo beim Sputnik Springbreak im Jahr 2012 – ein Hauptgewinn, den sie bei einem DJ-Contest erhielten. Seit dem geht es stetig aufwärts: Seit Anfang 2015 steht das Duo beim renommierten Dance-Label Kontor Records unter Vertrag. Gleich ihre erste dort veröffentlichte Single „Unter meiner Haut“, ein Cover des gleichnamigen Stücks der deutsch-türkischen Popsängerin Elif, das sie mit Koby Funk und Wincent Weiss aufnahmen, wurde ein Erfolg. Das Stück erreichte im Juli 2015 Platz sechs der deutschen Charts und wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Auch ihre zweite Single „Ich & Du“, die in Zusammenarbeit mit Sebastian Hämer entstand, konnte sich in den Charts platzieren. Anfang 2016 erschien ihr Debüt-Album, das sich auf Platz 2 der deutschen Charts katapultierte.

Chart-Hits, ausverkaufte Hallen und Festival-Auftritte
Millionenfache Streams, ECHO-Nominierungen in 2016 und 2017 und millionenfach geklickte Videos ihrer Songs, dazu ausverkaufte Hallen und gefeierte Auftritte auf vielen großen europäischen Festivals folgten. Beim Hurricane, World Club Dome, Parookaville, Nature One, Sputnik Spring Break, Southside, Airbeat One, Helene Beach Festival waren Gestört aber GeiL am Start – in diesem Jahr sogar erstmalig beim Tomorrowland in Belgien. Da stören sie kritische Kommentare über ihren Sound, der auch schon mal als „rührseliger Schlager mit Robin-Schulz-Beats“ bezeichnet wird, nur wenig: „Je bekannter man ist, desto mehr Kritiker hat man. Musikgeschmack ist eben verschieden – dem einen gefällt’s, dem anderen nicht. Wir verstehen unsere Musik als Mischung von Pop und House. Wir wollen Musik von und fürs Herz machen. Deswegen sind die Texte manchmal sehr emotional, manchmal einfach nur voll guter Laune“, kontern die zwei.

Die nächste Karrierestufe wird nun mit dem neuen Album „#Zwei“ gezündet“. Die beiden ersten Single-Auskopplungen „Millionen Farben“ und „Wohin Willst Du“ stellen dies nach nur wenigen Wochen mit über fünf Millionen Views auf YouTube sowie über vier Millionen Streams eindrucksvoll unter Beweis.

Zu gewinnen! Foto: Elif Redžo

Szene38 verlost zwei limitierter 2CD-Deluxe-Boxen mit 18 Songs unter allen Teilnehmern! Liked dazu unseren Facebookpost zu diesem Artikel und kommentiert, wieso ihr gewinnen möchtet! Das Gewinnspiel endet am 17. August um 23:59 Uhr. Teilnahmebedingungen findest du hier.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Kategorie:CheckOut, Topstories





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